
Die junge Diane berichtet von ihren Erfahrungen bei Euro Stampaggi.
Im Juli hat die junge Diane ihr Praktikum abgeschlossen. Sie war über die „Maison d’éducation de la Légion d’honneur“ aus Paris gekommen, eine renommierte weiterführende Schule, die 1805 von Napoleon I. gegründet wurde und ausschließlich Mädchen vorbehalten ist, deren Väter, Großväter oder Urgroßväter mit der prestigeträchtigen staatlichen Auszeichnung der Ehrenlegion ausgezeichnet wurden. Nach ihrem Abitur absolviert Diane derzeit den zweijährigen Vorbereitungskurs für das Wirtschaftsstudium an der Universität, in dessen Rahmen ein obligatorisches dreimonatiges Praktikum in einem ausländischen Unternehmen nach Wahl der Studierenden vorgesehen ist.
FRAGE: Diane, warum Italien und warum Euro Stampaggi?
ANTWORT. Ich habe mich ausführlich informiert und verschiedene Optionen in Südafrika, der Türkei und den Vereinigten Staaten in Betracht gezogen. Ich war immer unentschlossen, weil ich kein Umfeld fand, das meinen Zielen voll und ganz entsprach. Dann hat mir ein Onkel, der Euro Stampaggi beruflich kennt, dieses Unternehmen empfohlen, da er überzeugt war, dass es das Richtige für mich sei – hinsichtlich der Art der Tätigkeit, der Größe, der Kundschaft, des Arbeitsumfelds und der familiären Atmosphäre. Und er hatte Recht!
FRAGE: Womit haben Sie sich während Ihres Praktikums bei Euro Stampaggi beschäftigt?
ANTWORT. Ich wurde von der Leiterin der Vertriebsabteilung betreut und habe sofort begonnen, an konkreten Projekten zur Neukundenakquise zu arbeiten. Ich habe die LinkedIn-Profile in Französisch und Englisch erweitert und an der Vermarktung der Dienstleistungen gearbeitet. Ich habe die verschiedenen Abteilungen des Unternehmens besucht und mir wurden die einzelnen Produktionsschritte erklärt. Ich habe mich mit den Kollegen sehr gut verstanden. Ich hatte befürchtet, dass die Sprachbarriere meine Integration behindern könnte, aber dabei hat mir Vanessa sehr geholfen, die außerordentlich hilfsbereit war.
FRAGE: Wie haben Sie neben Ihrer Arbeit im Unternehmen Ihre Freizeit in Florenz verbracht?
ANTWORT. Ich war noch nie in Florenz gewesen und habe diese Monate genutzt, um so viele Orte wie möglich zu besuchen, fasziniert von der Schönheit der Galerien und Museen. Auch die florentinische Küche hat mir sehr gut gefallen. Außerdem habe ich die Gelegenheit genutzt, um einige Freundinnen zu treffen und andere Städte in Italien wie Venedig, Verona, Padua und Bologna zu besuchen.
FRAGE: Was werden Sie von dieser Erfahrung mit nach Paris nehmen?
ANTWORT. Die Organisation dieses Unternehmens hat mich sehr beeindruckt; ich hätte nicht gedacht, dass es so viele Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Abteilungen – Vertrieb, Produktion, Kundenservice usw. – geben könnte. Ich bin froh, ein positives Umfeld mit einem tollen Team gefunden zu haben. Vor allem aber freue ich mich, dass mir eine konkrete Aufgabe übertragen wurde, durch die ich mich wichtig gefühlt habe und bei der man mich dabei unterstützt hat, aus dieser Erfahrung zu lernen (und nicht, wie es bei Unternehmenspraktika oft der Fall ist, wo man nur als Dekoration herhalten muss oder höchstens Kopien macht). Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass bei meiner Ankunft alles bereit war, vom Arbeitsplatz bis hin zur Hilfsbereitschaft der Kollegen … Ich habe mich willkommen gefühlt, und das wird mir als wichtigste Erinnerung bleiben.
